Was ist elektrostatische Beflockung und wie funktioniert es

Das Basismaterial zur Beflockung bezeichnet man als Flock. Als Flock bezeichnet man kurz geschnittene Fasern. Millionen dieser Fasern werden in einem elektrischen Feld aufgeladen und in ein mit Klebstoff versehenes Trägermaterial ( Substrat ) senkrecht eingeschossen. Dabei sorgen die Feldlinien dafür, dass sich alle Fasern senkrecht ausrichten und so eine gleichmäßige, textile Oberfläche erzeugen. Durch die heute verwendeten Klebstoffe sind Beflockungen sehr strapazierfähig und abriebsbeständig. Beflockt werden können nicht nur Flächen aus Textil, Papier, Holz, Kunstoff, Metall oder Folie, sondern auch dreidimensionale Objekte aus allen Grundmaterialien.

Die Klebstoffe sind abgestimmt auf das zu beflockende Material. Grundsätzlich lassen sich alle Textilfasern zu Flock verarbeiten, ihre Verwendung hängt allerdings vom Einsatzbereich ab. Entsprechend der gewählten Faserlänge (0,3 – 4,0 mm) wird eine unterschiedliche Oberflächenstruktur erreicht. Dies kann von samtweich bis hart rau varieren. Der Flock kann aus Baumwolle, Kunstseide, Polyamid, Polyester oder Acryl sein, wobei Polyamid (Nylon/Perlon) auf Grund seiner starken Eigenschaften das am häufigsten eingesetzte Material ist. Polyester eignet sich bestens für die Außenanwendung, weist jedoch eine begrenzte Knickstabilität auf. Auf weichen Untergründen wie Textilien und Schaumstoffen wird meist Viskose verwendet.

Durch die anschließende Trocknung wird die Flockfaser mit dem Klebstoff dauerhaft fest verbunden.

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